Samstag, 28. Juni 2008

Nach Tötung von zwei Kindern: 37-jährigen Tatverdächtigen festgenommen

Nach Tötung von zwei Kindern: 37-jährigen Tatverdächtigen festgenommen

Ludwigshafen. (red). 28. Juni 2008. Nach dem ein 37jähriger Mann aus Ludwigshafen seine zwei Kinder getötet hat und seine Ehefrau schwer verletzte, wollte sich der mutmaßliche Täter offenbar selbst töten
.

Über Jogger erfuhr die Polizei heute gegen 11.30 Uhr, dass im Bereich des Willersinn-Weihers In Ludwigshafen am Rhein ein verletzter Mann liegen würde.

Beamte fanden dies kurze Zeit später bestätigt. Es handelt sich bei ihm um den 37-Jährigen, der in dringendem Verdacht steht, in der vergangenen Nacht seine beiden Kinder getötet und seine Ehefrau schwer verletzt zu haben.

Er wurde mit stark blutenden Wunden in ein Krankenhaus eingeliefert und schwebt derzeit in Lebensgefahr.

Es ist zum jetzigen Zeitpunkt davon auszugehen, dass er versucht hat sich umzubringen.

Die Ermittlungen der Mordkommission dauern an.

Zum Hintergrund:

Notruf bei Polizei: Mann sagt er habe seine ganze Familie umgebracht


Ludwigshafen am Rhein. (red). 28. Juni 2008. Kurz vor 1 Uhr am 28. Juni 2008, wurden in einem Anwesen in der Notwendesiedlung in Ludwighafen ein 4-jähriges Mädchen und ein 12-jähriger Junge tot aufgefunden, die Opfer eines Gewaltverbrechens geworden sind.

Ihre 33- Jahre alte Mutter wurde schwerstverletzt ebenfalls in dem Anwesen gefunden und in ein Krankenhaus eingeliefert .Sie schwebt derzeit nicht mehr in Lebensgefahr.

Um 00.42 Uhr hatte ein Mann über Notruf der Polizei mitgeteilt, dass er seine ganze Familie umgebracht habe.

Zum derzeitigen Stand der Ermittlungen richtet sich ein Tatverdacht gegen den 37-jährigen Familienvater, dessen Aufenthaltsort nicht bekannt ist.

Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen durchsuchten bis ca. 05.30 Uhr drei Dutzend Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte den weiteren Bereich der Notwendesiedlung, ohne den Gesuchten finden zu können.

Bei diesen Maßnahmen waren die Diensthundestaffel und der Polizeihubschrauber im Einsatz.

Die Ermittlungen der Mordkommission dauern an.

Polizei
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Mittwoch, 11. Juni 2008

Neun Leicht-Verletzte nach Großfeuer im Super-Markt - Vermutlich technischer Defekt verursachte eine Million Euro Sachschaden

Neun Leicht-Verletzte nach Großfeuer im Super-Markt

Vermutlich technischer Defekt verursachte eine Million Euro Sachschaden

- Keine Todes-Opfer in den Schuttmassen


von Andreas Klamm

Ludwigshafen/Süd. 11. Juni 2008. Neun Leicht-verletzte Menschen und bis zu einer Million Sachenschaden durch die komplette Zerstörung des Supermarktes mit Warenbestand, ist die schlimme Bilanz des Großbrandes in einem Supermarkt der Plus Warenhandels-Kette in der Knollstrasse in Ludwigshafen-Süd (Rheingönheim). Noch am Morgen bestätigte der Polizei-Sprecher der Polizei in Ludwigshafen, Michael Lindner, in einer telefonischen Anfrage unserer Redaktion, dass sich weiterhin vier Personen mit leichten Verletzungen im Krankenhaus befinden und vermutlich schon heute im Laufe des Tages nach Haus können.

"Todesopfer gab es bei dem Großfeuer im dem kleinen Stadteil von Ludwigshafen am Rhein Gott sei Dank nicht.", ergänzte der Pressesprecher erleichert. Gegen 18.26 Uhr wurden gestern durch mehrere Notrufe Feuerwehr und die Rettungskräfte alamiert.

Neun Menschen wurden verletzt, darunter zwei Feuerwehrleute, einer erlitt einen Kreislauf-Zusammenbruch, einer weiterer Beamter erlitt eine Augenverletzung. Drei weitere Menschen mussten mit dem Verdacht auf ein Rauchgas-Inhalations-Trauma (Rauchgas-Vergiftung) in das Krankenhaus eingeliefert werden und zur Beobachtung in die Klinik stationär aufgenommen. Drei Angestellte des Plus-Supermarktes wurden vom Notarzt vor Ort versorgt. Zwei Kunden und zwei weitere Passanten wurden am Ort des Großschadens-Ereignisses von einem Arzt medizinisch therapiert.

Der Supermarkt wurde durch den Großbrand komplett zerstört. In den Schuttmassen wurden nach intensiver Suche keine weiteren Opfer und auch keine Todesopfer gefunden. Die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk (THW) waren beginnend kurz nach den ersten Notrufen um 18.26 Uhr in den Abendstunden für viele Stunden, auch in der Nacht, im Einsatz. Die Such- Lösch- und Brandewache-Arbeiten wurden am frühen Mittwoch-Morgen beendet. Unmittelbar nach Brandausbruch war, nachdem einige Zeugen Knallgeräusche vernommen hatten, eine schwarze Rauchwolke weithin sichtbar.

50 Bewohner eines angrenzenden Wohnanwesens wurden vorsorglich in Sicherheit gebracht. Die Bewohner konnten bereits am späten Abend wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Nachdem erste Schätzungen des Schadens, der durch das Großfeuer verursacht wurde, sich zunächst auf "einige Hunderttausend Euro beliefen", rechnen die Experten jetzt mit einem Sachschaden von rund einer Million Euro.

Hinweise auf eine vorsätzliche oder fahrlässige Brandstiftung gibt es nicht. Dies konnten die Brandermittler der Kriminalinspektion Ludwigshafen und Beamte des Erkennungsdienstes in Begleitung zweier Brandgutachter des Landkriminalamtes aus Mainz bereits gestern weitgehend ausschliessen. Spuren auf eine vorsätzliche Brandstiftung von außen wurden nicht gesichtet. Schon gestern Abend konnte der Brandherd, im Lagerbereich des Supermarktes lokalisiert werden.

Dabei ergaben sich nach den ersten Erkenntnissen keine Hinweise auf eine fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung.

Die Experten konnten in ihrem vorläufigen Untersuchungsergebnis zum Ergebnis gelangen, dass mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in diesem Lagerraum ein Stromverteilungskasten im Bereich der dortigen Kühlaggregate als Brandentstehungsort für das Großfeuer ursächlich ist. Den ersten Einschätzungen nach handelt es sich um einen technischen Defekt im Strom-Verteilerkasten.

Insgesamt befanden sich 142 Rettungskräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten und Technischem Hilfswerk im Einsatz. Die Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen am Rhein, Dr. Eva Lohse, war ebenso im Krisen- und Lagezentrum vor Ort.

Für die Lösch- und Sucharbeiten wurden ein Kran und ein Radlader eingesetzt.

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